Erfolgreicher Girls’Day 2025: Hochschule Koblenz begeistert Schülerinnen für MINT-Berufe

KOBLENZ/ REMAGEN. Am 3. April 2025 fand der bundesweite Girls’Day statt. Die Hochschule Koblenz beteiligte sich an diesem wichtigen Orientierungstag zur Berufs- und Studienwahl von Mädchen. An den Standorten Koblenz und Remagen wurden insgesamt acht praxisnahe Workshops angeboten, die den insgesamt 75 Teilnehmerinnen faszinierende Einblicke in die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) boten.

  • Ein Mädchen am PC

    Im Workshop „RAPID LAB – 3D-Druck in Action“ entwarfen die Teilnehmerinnen eigene 3D-Modelle und verfolgten die Produktion ihrer Objekte live am Drucker mit. Bild: Hochschule Koblenz/ Martin Lisek

  • 3D Modelle

    Bild: Hochschule Koblenz/ Martin Lisek

  • Zwei Mädchen an einem Computer

    Bild: Hochschule Koblenz/ Martin Lisek

  • Zwei Mädchen am PC

    Bild: Hochschule Koblenz/ Martin Lisek

  • Ein Mädchen und ein Mann beim Löten

    Die Schülerinnen löteten mithilfe eines Bausatzes ihren eigenen leuchtenden Osterhasen und machten sich mit den Grundlagen eines Stromkreises vertraut. Bild: Hochschule Koblenz/ Justin Osenberg

  • Drei Mädchen bei einem Experiment

    Bild: Hochschule Koblenz/ Justin Osenberg

  • Eine Mentorin zeigt einer Teilnehmerin etwas am PC

    Bild: Hochschule Koblenz/ Justin Osenberg

Workshops in Koblenz

Im Workshop „Baue deine Zukunft“, organisiert vom Ada-Lovelace-Projekt (ALP), beschäftigten sich die Teilnehmerinnen mit innovativen Verkehrs- und Umweltkonzepten und erfuhren, wie nachhaltige Technologien zum Klimaschutz beitragen können. Das Angebot „Connected – Entdecke die Technik hinter den Dingen!“ bestand aus drei kurzweiligen Workshops zu den Themen Löten, Keramik und Wasser und bot spannende Einblicke in technische Prozesse.

Technikbegeisterte Schülerinnen kamen im „ROBBI-LAB“ auf ihre Kosten: Hier programmierten sie Roboter und steuerten diese durch einen Parcours – begleitet von Maschinenbaustudierenden der Hochschule Koblenz, die für Fragen zur Verfügung standen. Kreativität und Hightech verband der Workshop „RAPID LAB – 3D-Druck in Action“, in dem die Teilnehmerinnen eigene 3D-Modelle entwarfen und die Produktion ihrer Objekte live am Drucker mitverfolgten.

Eine praxisnahe Einführung in die Elektrotechnik bot der Workshop „Tolle Technik mit Löten, Basteln, Schrauben“. Die Schülerinnen bauten kleine Bausätze wie Smartphone-Lader oder Mini-Tesla-Spulen und führten Experimente mit Photovoltaik-Modulen und Balkonkraftwerken durch, um selbst Strom zu erzeugen.
 

Workshops in Remagen

Im Workshop „Dein Einstieg in die App-Programmierung“ entwickelten die Schülerinnen ihre eigene App mit dem MIT App Inventor. Sie lernten, wie sie die benutzerfreundliche Programmierumgebung verwenden und Smartphone-Sensoren einsetzen. Anschließend konnten sie die App auf ihrem eigenen Smartphone testen.

Technikbegeisterung und handwerkliches Geschick waren im Workshop „Von LEDs zu Medizintechnik: Löte deinen eigenen Osterhasen“ gefragt. Die Schülerinnen löteten mithilfe eines Bausatzes ihren eigenen leuchtenden Osterhasen und machten sich mit den Grundlagen eines Stromkreises vertraut. Anschließend bekamen sie einen spannenden Einblick in die medizinische Bildgebung: Sie experimentierten mit Ultraschallgeräten und erfuhren, wie diese Technologie in der modernen Diagnostik und Therapie eingesetzt wird.

Moderne Medizintechnik stand auch im Mittelpunkt des Workshops „Hightech-Labor trifft Sport und Medizin“. Die Teilnehmerinnen analysierten Bewegungsabläufe im KI-Gang-Labor und testeten Ultraschallgeräte. Darüber hinaus erfuhren die Schülerinnen, wie technische Innovationen aus der Medizintechnik den menschlichen Körper unterstützen und erhielten spannende Einblicke in die Funktionsweise des Elektrokardiogramms (EKG), einem zentralen Instrument zur Überprüfung der Herzaktivität.
 

MINT erleben und Berufsperspektiven entdecken

Der Girls’Day bot nicht nur die Gelegenheit, technische Fertigkeiten zu erlernen, sondern auch, mit Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen. So erhielten die Teilnehmerinnen wertvolle Informationen zu den MINT-Studiengängen an der Hochschule Koblenz und möglichen Berufsperspektiven. Der Girls’Day zeigt, dass Mädchen ihr Talent in technischen Berufen voll entfalten können und stärkt das Selbstvertrauen der jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen. „Mädchen lernen frühzeitig Kontakte zu knüpfen und können Hochschulen oder Forschungsinstitute als potenzielle Ausbildungs- oder Studienorte kennenlernen“, betonen Ilona von Oppeln-Bronikowski und Christiana Hoerster, die ALP-Koordinatorinnen an der Hochschule Koblenz.


Open Days an der Hochschule Koblenz

Die Hochschule Koblenz freut sich über das große Interesse und die begeisterte Teilnahme der Mädchen am Girls’Day. Wer noch mehr über die spannenden Studienmöglichkeiten und das Campusleben erfahren möchte, ist herzlich zu den OpenDays eingeladen. Diese finden am Mittwoch, 18. Juni 2025, von 8 bis 14 Uhr in Koblenz sowie am Freitag, 27. Juni 2025, von 8 bis 14 Uhr in Remagen statt. Dort haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Hochschule hautnah zu erleben, sich mit Studierenden auszutauschen und praxisnahe Einblicke in verschiedene Studiengänge zu gewinnen. Die Hochschule Koblenz freut sich auf zahlreiche Gäste.

Schülerinnen und Schüler, die Spaß an MINT haben und mehr entdecken möchten, finden in den Ferienkursen oder bei der Kinderuni spannende Angebote. 
 

Weitere Informationen

Das Ada-Lovelace-Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF+), des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration sowie des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit in Rheinland-Pfalz gefördert.